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Solarheizung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Solaranlagen, je nachdem ob die Sonnenenergie in Wärme (Solarheizung) oder in Strom (Photovoltaik) umgewandelt wird. Die Solarthermie macht die Wärme der Sonneneinstrahlung mittels Sonnenkollektoren nutzbar; diese Anlagen werden thermische Solaranlagen genannt.


Wie funktioniert Solarthermie?

Die schon erwähnten Solar-Kollektoren sind die dunklen Platten, die oftmals auf Dächern zu sehen sind. Sie stellen das Herzstück jeder Solaranlage dar. Zentraler Bestandteil der Sonnen-Kollektoren ist der Absorber, der sich in einem wärmegedämmten Kasten befindet, um so wenig wie möglich von der „eingefangenen“ Energie wieder zu verlieren. Der Absorber enthält ein flüssiges oder gasförmiges Medium, den Wärmeträger, an den er die absorbierte Wärme möglichst verlustfrei überträgt.

Um Ihnen diesen Vorgang etwas zu verdeutlichen, stellen Sie sich einen Sommertag vor, an dem Sie sich in Ihr Auto setzen, das stundenlang in der brütenden Hitze gestanden hat. Wie fühlt sich das Lenkrad an? Und wenn nun das Lenkrad mit einer Flüssigkeit gefüllt wäre, würde sich die Wärme des Lenkrads auf die Flüssigkeit übertragen. Logisch! So ist das auch bei den Solar-Kollektoren der Solaranlage.


Flachkollektoren

Flachkollektoren sind im Vergleich zu Vakuumröhrenkollektoren deutlich kosten-günstiger und folglich in der Regel wirtschaftlicher. Aufgrund dessen wird in der Haus-Technik auch überwiegend dieser Bautyp verwendet. Die luftgefüllten Flachkollektoren waren wegbereitend für die effiziente Solartechnik und verfügen erfahrungsgemäß über eine äußerst lange Lebensdauer.


Vakuumröhrenkollektoren

Vakuumröhrenkollektoren arbeiten nach dem Thermoskannenprinzip. Sie haben einen höheren Wirkungsgrad, sind dafür aber sehr kosten-intensiv in der Anschaffung. Wenn der Solarkollektor jedoch einen hervorragenden Wirkungsgrad aufweisen soll, sind Vakuumkollektoren dennoch empfehlenswert. Dies betrifft vor allem eine Anlage für solare Gebäudeheizungen und den industriellen Bereich. Ebenfalls zur Anwendung kommen Vakuumröhrenkollektoren, wenn nur wenig Kollektorfläche vorhanden ist.


Vakuumflachkollektoren

Vakuumflachkollektoren sollen die besseren Dämmeigenschaften des Vakuums in Flachkollektoren integrieren. Bauartbedingt stellen sich jedoch häufig Undichtigkeiten ein, sodass das Vakuum in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss.

Einfachabsorber sind zumeist aus Kunststoff und finden vor allem bei Schwimmbadheizungen Verwendung.

Die simpelste Solaranlage ist ein dunkler, wassergefüllter Behälter, der gern als transportable Dusche benutzt wird. Wegen der Hygiene eignet sich das Wasser jedoch nicht als Trinkwasser.

Über den Solarkreislauf wird die Wärme vom Kollektor mittels einer Pumpe dann zum Wärmetauscher geleitet. Der wiederum sorgt dafür, die Wärme des Wärmeträgers auf das Wasser im Solarspeicher zu übertragen, wo die gewonnene Energie zwischengelagert wird. Außerdem sichert die Wärmetauscherfunktion auch bei Bewölkung eine ausreichende Wärmezufuhr. Der Solarspeicher hält die erzeugte Wärme auf der benötigten Temperatur. Je nach Haushaltsgröße gibt es Wärmespeicherbehälter von rund 300 bis 1.500 Liter Wasserfüllung.


Einsatzmöglichkeiten der Solarthermie

Solarthermie kann entweder zur Erwärmung von Wasser oder zur Raumheizung (Solarheizung) genutzt werden. Des weiteren werden auch Kombi-Anlagen angeboten. Auf diese Weise kann warmes Wasser zum Baden, Waschen, Duschen, Spülen und für das Schwimmbad zur Verfügung gestellt und die gewünschte Raumtemperatur erreicht werden – und das ohne zusätzlichen Energieaufwand oder weitere Heizkosten.

Warmwasserbereitstellung: Diese Form der Anwendung von Solarenergie in Haushalten ist am weitesten verbreitet und somit auch am bekanntesten. Heutige Solaranlagen können im Jahr durchschnittlich 55 bis 60 Prozent der Heizenergie für die Bereitstellung von Warmwasser abdecken.

Im Sommerhalbjahr betrifft das regulär den gesamten Warmwasserbedarf, im Winter kann die Solaranlage die konventionell eingesetzten Heizanlagen ergänzen. Wird das solar erzeugte Warmwasser auch für den Betrieb der Wasch- und Spülmaschine verwendet, kann eine Solaranlage auch noch Strom sparen.

Raumheizung / Solarheizung: Standardmäßig kann Solarenergie über das Jahr verteilt durchaus zweistellige Prozentsätze zur benötigten Heizenergie beitragen und somit einen beträchtlichen Anteil zur Kosten-Senkung leisten.

In Kombination mit einem Niedrigenergiehaus und einem Saisonwärmespeicher kann die Raumheizung sogar komplett über eine thermische Solaranlage erfolgen. Um Solar-Technik zur Unterstützung der Raumheizung nutzen zu können, sind jedoch ein sehr hoher Kollektor-Wirkungsgrad und eine größere Speicher-Kapazität notwendig.

Schwimmbad-Heizung: Wer sich schon den Luxus und Komfort eines eigenen Swimmingpools gönnt, möchte das Badevergnügen am liebsten nicht nur ein paar Monate im Jahr genießen. Das Geniale dabei ist, dass Sie zum Heizen Ihres Schwimmbads keine umfangreiche Solaranlage benötigen, sondern es gibt Einfachabsorber speziell für den Poolbereich. Mittels Solarenergie können Sie schon bei den ersten Sonnenstrahlen ins warme Schwimmbadwasser springen und bis in den Herbst hinein diesen Genuss auskosten.


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