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Brennraumauskleidung von Kaminöfen

Ein romantischer Kaminofen ist eine Heizeinrichtung, die ausschließlich für die Wärmegewinnung durch Verbrennung von geeigneten Heizmaterialien bestimmt ist, die fossiler oder biogener Herkunft entstammen. Diese Heizmaterialien sind insbesondere Holz, Holzkohle, Steinkohle oder andere natürliche Stoffe.

Sowohl der Brennraum, in dem die eigentliche Wärmefreisetzung erfolgt, als auch die Kaminesse oder der Schornstein sind technische Voraussetzungen, welche die Basis für die Funktionstüchtigkeit der Kaminöfen darstellen.

Auf Grund seiner speziellen Bauform, die aus einem Gehäuse mit wärmeleitenden, gusseisernen Stahlblechen und speziellen Innenauskleidungen besteht, kann vom Kaminofen Wärme direkt in den Raum abgegeben werden. Eine Sichtverblendung ermöglicht einen Einblick in den Feuerraum und eine Abstrahlung von Hitzewellen.

Die Gestaltung des je nach Kamin Ofen Modell (Hark) unterschiedlich großen Brennraums basiert auf verschiedenartigen, nicht brennbaren und extrem hitzebeständigen Materialien, zu denen in der Regel Speckstein und der althergebrachte Schamottstein gehören. Ofenschamotte zeichnet sich durch einen enorm hohen wärmespeichernden Effekt aus.

Dieses Material wird in modernen Kaminöfen in Form von Keramik-Platten eingesetzt, welche extrem hitzeresistent sind und aus gebranntem Ton bestehen. Wegen der besseren Effizienz werden Schamotteplatten zunehmend häufiger durch Platten aus dem Werkstoff Vermiculit verdrängt. Diese Produkte setzen eine wesentlich zügigere Brennraumaufheizung um, sind jedoch sehr bruchanfällig.


Kaminofen - Wirkungsgrad und Wärmeabgabe

Ein Kaminofen ist auf Grund seiner energietechnischen Konzeption und baulichen Ausführung in der Lage, Wärme durch zwei physikalische Prinzipien zu erzeugen. Dies sind sowohl die Konvektion als auch die Wärmestrahlung. Bei der Konvektion werden in der Raumluft befindliche Teilchen erwärmt, diese nehmen die Wärmeenergie auf und transportieren sie.

Die Hitzestrahlung erfolgt auf Basis spezieller infraroter Strahlen, die eine Erwärmung des Innenraumes erzeugen. Es handelt sich um die sogenannte Wellenstrahlung die vorwiegend durch das durchsichtige Fenster gewährleistet wird. Eine überwiegende Wärmestrahlung in Form der Wellenstrahlung liegt bei Kamin Öfen vor, die als umgangssprachlich als Wärmespeicher-Öfen bekannt sind. Kaminöfen der gusseisernen Produkt-Variante zeichnen sich durch einen niedrigen Massenanteil aus und arbeiten auf Basis der Konvektion.

Da es sich bei einem Kaminofen um eine technische Heizeinrichtung handelt, die mit Energie verbunden ist, wird auch in diesem Zusammenhang von einem thermischen oder feuerungstechnischen Wirkungsgrad gesprochen. Er ist gleichzusetzen mit der Energieausbeute und liegt im derzeit erreichbaren Höchstfall bei etwa 80 Prozent. Der feuerungstechnische Wirkungsgrad bezieht sich auf das Verhältnis zwischen der aus der Verbrennung eines Brennmaterials und der daraus hervorgegangenen Wärmeeffizienz.


Wärmespeicherfähigkeit von Kamin Öfen

Wenn Kamin Öfen eine Innenverkleidung aus Speckstein besitzen, dann ist deren Speicherungsfähigkeit wesentlich größer als beim Einsatz von Keramik- oder Schamotteplatten.

Um die Wärmespeicherfähigkeit zu erhöhen, erhalten Kaminöfen noch eine zusätzliche, besonders hochwertige Ausstattung mit Platten aus wärmespeichernden, gusseisernen Platten. Damit wird deutlich, dass die Wärmespeicherfähigkeit von Kaminöfen maßgeblich von den bei der Fertigung verwendeten Materialien abhängig ist.

Um die Wärmespeichereffekte der Kaminöfen zu forcieren und zu verbessern, können Specksteinmodule in Form von Platten integriert werden, wenn sie nicht bereits herstellerseitig im Brennraum enthalten sind.


Kaminofen wasserführend

Diese durchaus zeitgemäßen und wirtschaftlichen, ökologisch wertvollen Heizeinrichtungen erfüllen nicht nur eine Heizfunktion für Innenbereiche. Ein Kaminofen wasserführend gibt die erzeugte Verbrennungswärme in einen weiteren Heizungskreislauf ab, welcher zur Gewinnung von warmem Wasser genutzt wird.

Als Zwischenmedium für die Überleitung der Heizungswärme wird ein sogenannter Wärmetauscher eingesetzt. Darüber hinaus können wasserführende Kaminöfen eine homogene Wärmeverteilung in einem Gebäude realisieren, da die Wärmeabgabe an die Raumluft auch über die Ofenrohre erfolgt. Als zusätzlicher Erzeuger von heißem Heizungswasser entlasten sie die Heizanlage eines Hauses. Dies betrifft gleichsam den Aspekt der Brauchwasserbereitung.


Anschaffungstipp für Kaminöfen

Generell ist es so, dass unterschiedliche Anbieter und Hersteller (Hark) Kamin Öfen vertreiben. (Artikel finden Sie inkl Zubehör im online shop). Sie unterteilen ihre Produkte sowohl nach Bauart, Größe und Kapazität als sogenannte Nennwärmeleistung. Diese wird in KW Kilowatt angegeben und richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen und der Fläche des zu beheizenden Raumes. Die für den privaten Zweck geeigneten Kaminöfen werden in den Leistungsklassen 4, 5 und 6 KW bereit gestellt. Ein 4 KW Kaminofen ist für eine Fläche von 40 qm konzipiert.

Kaminöfen Angebote inkl Zubehör finden Sie auch im shop diverser Hersteller wie etwa Hark.


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