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LED Beleuchtung

Die meisten Menschen werden LEDs wohl hauptsächlich als die kleinen Lämpchen kennen, die ihnen auf technischen Geräten die Uhrzeit verraten. Doch auch als normale Lichtquellen befinden sich LED Lampen im Aufwind. Nachdem der Verkauf regulärer Glühlampen schrittweise eingestellt wird und auch Energiesparlampen nicht frei von Kritik sind, lohnt es sich unter Umständen, diese noch recht neue Technologie etwas näher zu betrachten.

Momentan werden LED Lampen zwar noch hauptsächlich in der Veranstaltungstechnik und im Fahrzeugbau eingesetzt, doch die Entwicklung hin zur häuslichen Nutzung (mit Sockel E27, E14, GU10 etc.) scheint unaufhaltsam. Zwar sind entsprechende LEDs schon seit ein paar Jahren auf dem Markt (Osram) erhältlich, jedoch sah sich die Technologie zu Anfang noch mit Problemen konfrontiert.

So kamen die ersten LED Lampen kaum über die Leistung einer konventionellen 20-Watt-Glühbirne hinaus. Bereits im Februar 2008 gab allerdings die erste Firma bekannt, zukünftig eine besonders leistungsstarke LED Lampe entwickeln zu wollen, die in der Leistung / Lumen in etwa einer 75-Watt-Birne entsprechen sollte.

Abgesehen von der reinen Leistung / Lumen wird auch des Öfteren die Farbe der LED Lampen beklagt. Ob es sich bei dem etwas kälteren Farbton allerdings nur um eine Frage der Gewöhnung an die Produkte oder ein echtes Problem handelt, wird nur die Zukunft zeigen können.

Der grundlegende Unterschied der LED Lampen zu den meisten anderen Leuchtmittel ist ihr Aufbau. Während eine herkömmliche Glühbirne (Osram) bereits in der Lage ist, ein weißes und relativ neutrales Licht zu erzeugen, hat eine einzelne LED in der Regel eine bestimmte Farbe.

Will man weißes Licht damit erzeugen, muss man verschiedene LEDs zusammen verwenden. Weißes Licht ist also erst möglich, wenn eine rote, eine blaue und eine grüne LED zusammen benutzt werden, da sich diese Farben zu weißem Licht addieren.

Es ist zwar technisch auch möglich, weißes Licht mithilfe eines fluoreszierenden Leuchtstoffs zu erzeugen, allerdings geht bei dieser Methode einiges an Leistung / Lumen verloren. Daher ist es in der Praxis geläufiger, mehrere LEDs zu benutzen und somit eine etwas größere Lichtfläche zu erzeugen.


Vorteile von LED Leuchtmittel

Nach aktuellem Stand der Technik liegen die Vorteile der LED Lampen in erster Linie in ihrer Effizienz. Eine LED Lampe verbraucht weit weniger Strom als eine Glühlampe, die die gleiche Leistung liefert.

Außerdem ist die Anschaffung eine Investition in die Zukunft, da die LED Leuchtmittel über eine Betriebsdauer / Lebensdauer von bis 50.000 Stunden verfügen. Und wenn doch ein Problem mit der Lampe auftreten sollte, handelt es sich in den meisten Fällen nur um den Ausfall einzelner LED-Elemente. Die Lampe kann also entweder relativ verlustfrei weiter genutzt werden, oder es müssen nur die Einzelteile ausgetauscht werden, nicht gleich die ganze Lampe und somit verkürzt sich die Lebensdauer der LED Leuchten nicht.

Auch wenn die Möglichkeit, verschiedene Lichtfarben erzeugen zu können, heute hauptsächlich in der Veranstaltungstechnik genutzt wird, lassen sich doch auch bereits Möglichkeiten für die private Nutzung erahnen (mit Sockel E27, E14, GU10 etc.). Eine einzige Lampe, die die Farbe ihres Lichts je nach Bedarf und Stimmung anpassen kann, lässt sich sicher für verschiedenste Zwecke nutzen. Eine Lichtwand, die nicht nur verschiedene Farben, sondern sogar verschiedene Muster darstellen kann, könnte durchaus das bestimmende Element zukünftiger Wohnzimmer sein.


Nachteile von LEDs

LED Leuchten haben ihren Preis. Die heutigen Anschaffungskosten einer LED Lampe liegen noch recht weit über denen ihrer traditionelleren Gegenstücke. Die aufwendigere Technik der Leuchten (Osram) macht sich eben noch im Produkt-Preis bemerkbar. So werden LED Lampen beispielsweise mit Gleichstrom betrieben, weswegen sie zusätzlich noch einen Stromwandler benötigen, wenn sie mit dem gewöhnlichen Wechselstrom aus der heimischen Steckdose betrieben werden sollen.

Auch ist ein Kühlsystem notwendig, da die LEDs trotz ihres recht geringen Wärmeverlustes Probleme bekommen können, mit dieser Wärme umzugehen. Diese für eine gewöhnliche Lampe nicht erforderlichen Bauteile erhöhen natürlich die Herstellungskosten einer LED Lampe.

Wer darüber hinaus mit dem Gedanken spielt, LED Leuchten im Garten zu verwenden, muss sich außerdem noch damit abfinden, dass die Lampen hier Gefahr laufen, von innen zu beschlagen, da aufgrund der geringeren Wärmeentwicklung das Wasser hier nicht so leicht verdunstet. Ob das auf Dauer ein Problem darstellt, hängt natürlich vom jeweiligen Einzelfall ab.

Gleiches gilt auch für die noch vergleichsweise geringe Leistung der Produkte (Osram), die sich nach momentanen Stand der Technik auf maximal 100 Watt beschränkt. Das sollte zwar für die meisten häuslichen Anwendungen (mit Sockel E27, E14, GU10 etc.) ausreichen, wer allerdings höhere Produkt-Leistungen erwartet, wird sich noch mit einer anderen Technik begnügen müssen.

Hier gilt also, was sich bei den meisten neuen Technologien zeigt. Wer früh zugreift, muss recht hohe Preise (Osram) und einige Kinderkrankheiten der Produkte in Kauf nehmen. Wer dazu nicht bereit ist, wird sich am besten noch eine Weile gedulden, bis die vorhandenen Geräte nicht mehr in den Kinderschuhen stecken.


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