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Heizen und Lüften - aber richtig!

Richtiges Heizen und Lüften ist unabdingbar. Gerade Schimmel-Bildung in der Wohnung lässt sich mit dem notwendigen Hintergrundwissen vermeiden. Schließlich spielen viele Faktoren eine gewichtige Rolle, wenn es um das richtige Lüftungsverhalten in den eigenen vier Wänden geht.

Wer sich erst einmal mit den kleinen und wirklich unproblematischen Tricks, Fragen und Kniffen befasst hat, kann aber nicht nur Schimmel-Bildung in der Wohnung vorbeugen, sondern auch richtig viel Geld sparen. Eine konstante Raumtemperatur schont den Geldbeutel und sogar die Umwelt. Gerade deshalb sollte jeder Mieter und Hausbesitzer genau wissen und bei Unsicherheit fragen, worauf es beim Heizen und Lüften ankommt. Informationen darüber bietet jede Hausverwaltung.


Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden

Natürlich spielt das persönliche Empfinden eine große Rolle. Jeder Mensch empfindet eine bestimmte Raumtemperatur als angenehm. Während es manch einer ein paar Grad kühler in der Wohnung mag, bevorzugen andere Menschen wiederum die mollige Wärme im heimischen Wohnzimmer.

Doch nicht nur die Temperatur allein ist dabei zu beachten, sondern auch eine passende Luft-Feuchtigkeit. Ist es in den Räumlichkeiten zu feucht, wird dies meist als äußerst unangenehm empfunden. Andersherum ist auch zu trockene Luft alles andere als angenehm, denn gerade in der Nacht ist ein Austrocknen der Schleimhäute fast schon vorprogrammiert.

Es gilt also, eine konstante Kombination aus richtiger Temperatur und Luft-Feuchtigkeit zu finden und diese tunlichst beizubehalten. So lassen sich in einem Jahr gut mehrere hundert Euro an Heizkosten einsparen. Gepaart mit dem richtig Lüftungsverhalten steht einem angenehmen Wohngefühl nichts mehr im Wege.


Durch richtiges Heizen Kosten senken

Oft hört man davon: wird die Raumtemperatur um nur ein Grad abgesenkt, lassen sich allein in einem einzigen Jahr etwa 6% der Heizkosten einsparen. Gerade deshalb ist es so besonders sinnvoll, die Räume richtig zu heizen.

Energie lässt sich nämlich vor allen Dingen dann einsparen, wenn eine geregelte Temperatur gefunden wurde. So muss die Heizung nicht mehr dauerhaft umgestellt werden. Es ist weder sinnvoll, den Raum zu überheizen, noch diesen komplett auskühlen zu lassen. Durch das Auskühlen benötigt die Heizanlage eine Menge Kraft, um den Raum wieder auf eine angenehme Temperatur anzuwärmen. Schließlich zieht die Kälte auch durch die Wände. Bis dann eine wohlige Temperatur erreicht ist, vergeht meist ein langer Zeitraum – und genau das kostet Geld.

Die passende Temperatur wählen

Die richtige Temperatur hängt von den einzelnen Räumen ab. Im Bad sollte es stets 21 Grad C warm sein, denn dort ist eine gewisse Grundwärme unabdingbar.

In den Wohnräumen reichen schon etwa 20°C vollkommen aus. Für einen angenehmen Schlaf sorgt eine Temperatur von nur 18°C, die ebenfalls mit der richtigen Luftfeuchtigkeit kombiniert werden muss. Um Temperaturen halten zu können, sollten in jedem Raum Thermometer aufgestellt werden.

Es dauert eine Weile, bis sich die Raumtemperatur fest eingependelt hat. Natürlich ist diese auch abhängig von der Außentemperatur. Werden die Wohnräume vorübergehend nicht genutzt, so kann die Temperatur entsprechend gesenkt werden – jedoch nur soweit, dass mit dem Heizen nicht wieder von „Null“ begonnen werden muss.

Die Luftfeuchtigkeit

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte stets zwischen 35 und 60 Prozent liegen. Diese Richtwerte haben sich im Allgemeinen als besonders angenehm erwiesen. Die Luft ist so nicht zu trocken und wird ebenso wenig als schwül empfunden.

Da kalte Luft im Regelfall feuchter ist als warme, ist besonders im Winter ein regelmäßiges Lüften durch die Fenster wichtig. Schlechte Dämmungen und die Tatsache, dass sich Feuchtigkeit auf Wänden und Fenstern absetzt, sorgen schnell für die Bildung von Schimmel. Durch das Lüften wird die im Wohnraum befindliche Luftfeuchtigkeit nach außen abtransportiert.

Tipps: Feuchte Keller entstehen hingegen häufig im Sommer, denn die Luft kondensiert an Rohren und dergleichen und wird durch falsches Lüften in die Kellerräume gelassen. Hier empfiehlt es sich, nur morgens zu lüften.


Richtig Lüften

Je nach Nutzung der Räume macht es durchaus Sinn, zwischen zwei und vier Mal am Tag zu lüften. Besonders das Schlafzimmer soll direkt nach dem Aufstehen gelüftet werden. So wird diesem eine neue Frische verliehen und die über Nacht entstandene Luftfeuchtigkeit kann direkt abziehen.

Küche und Bad müssen tunlichst nach jedem Gebrauch gelüftet werden. Durch Wasserdampf beim Duschen oder Kochen entsteht besonders schnell Schimmel, dem durch direktes Lüften entgegengewirkt werden kann.

Tipps: Ebenfalls ratsam ist das Lüften nach dem Wischen der Fußböden. Dabei sollte jeder Raum für sich gelüftet werden, indem man die Türen schließt und die Fenster komplett öffnet. Die Heizung / Heizkörper selbst kann während der Dauer der Lüftung an bleiben, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

Das Kippen der Fenster ist dagegen wenig ratsam, denn so kann die Luftfeuchtigkeit nur schwer entweichen. Stoßlüften für etwa 10 Minuten reicht vollkommen aus, sofern dieser Vorgang regelmäßig am Tag wiederholt wird.


Sinnvolles Zubehör

Neben dem bereits erwähnten Thermometer macht auch die Verwendung von Hygrometern durchaus Sinn. Diese zeigen die Luftfeuchtigkeit an. Steigt die Luftfeuchtigkeit über 60%, so ist ein Handeln in Form des Lüftens notwendig. Besteht das Problem weiterhin, so sollte ein Fachmann konsultiert werden, der Fenster und Wände auf undichte Stellen überprüft.


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