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Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten

Jeder Haushalt besitzt heute viele Elektrogeräte, die den Alltag erleichtern. Angefangen von der Spülmaschine oder dem Kühlschrank bis hin zu der Gefriertruhe im Keller helfen uns diese Geräte bei der Bewältigung der täglichen Arbeiten und sorgen so für ein großes Plus an Komfort in unserem Arbeits- und Familienleben. Doch diese Geräte funktionieren nicht einfach so. Haushaltsgeräte benötigen Energie, den Strom aus der Steckdose. Doch wer ist sich schon darüber im Klaren, wie viel Energie seine Waschmaschine, der Geschirrspüler oder der Trockner verbrauchen? Wie ist es um die Energieeffizienz einzelner Elektrogeräte bestellt?


Das europäische Energielabel

Damit der Verbraucher sich schon beim Kauf ein genaues Bild über den zukünftigen Energieverbrauch machen kann, wurde durch die europäische Gesetzgebung den Hersteller eine Verbraucherinformation (Kennzeichnung) für Elektro - Haushalt – Großgeräte, in Form eines Etiketts / Label, vorgeschrieben. Dieses europäische Energielabel stellt wichtige umweltrelevante Daten, wie den Strom- und Wasser-Verbrauch, dar und ist auf jedem Haushaltsgerät an der Vorderseite zu finden.

Aber auch detaillierte Angaben über den Nutzinhalt, das Fassungsvermögen, die Klassifizierung der Trocknungs- oder Schleuderwirkung sowie die Höhe der Geräuschemissionen werden dem Konsumenten auf diesem Label sichtbar gemacht. Ein weiterer wichtiger Punkt dieses europäischen Energielabels ist die Einteilung von verschiedenen Energieeffizienzklassen, welche im Verbrauch sparsame Haushaltsgeräte von nicht so sparsamen Geräten unterscheiden.


Die Energieeffizienzklassen

Die Energieffizienzklassen reichen von der Klasse "A" bis hin zur Klasse "G". Ein Gerät der Energieeffizienzklasse "A" hat einen sehr geringen Wasser- und Energieverbrauch, was für eine nachhaltige Nutzung optimal ist, wohingegen ein Gerät mit der Klasse "G" am meisten verbraucht und daher nicht gekauft werden sollte.

Diese verschiedenen Energieeffizienzklassen werden zusätzlich noch farblich gekennzeichnet. Die Farbe grün steht dabei für die Klasse "A", da diese eine hohe Umweltverträglichkeit garantiert. Die Klasse "G" wird hingegen mit der Farbe Rot gekennzeichnet, was eher Vorsicht beim Kauf von nicht sparsamen Geräten ausdrücken soll.


Das neue Energielabel für Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler

Seit 01.01.2011 gilt das neue Energielabel, welches die Skala um bis zu drei zusätzliche Klassen erweitert. Da die Klassen "B" bis "G" eher umweltschädigend sind, entfallen diese bei Kühl- und Gefriergeräten ab 2011.

Ab 2012 dürfen dann nur noch Kühl- und Gefriergeräte verkauft werden, welche der heutigen Energieeffizienzklasse "A+" genügen. Zur Dokumentierung des technischen Fortschritts werden die Klassen "A+", "A++" und "A+++" hinzugefügt.

Aber schon heute weisen die meisten Geräte im Handel die Energieeffizienzklasse "A" auf und sind somit am umweltverträglichsten. Die Energieeffizienzklassen "A+", "A++" und "A+++" sind noch sparsamer und sparen gegenüber der Energieeffizienzklasse "A" 20%, 40% und 60% ein. Das bedeutet, dass ein Kühlschrank der Energieeffizienz-Klasse "A+++" 60% weniger an Energie verbraucht, als ein Gerät der Klasse "A".

Auch das neue Energielabel für Waschmaschinen wird um drei Klassen über "A" erweitert. Dabei sind die Einsparungen gegenüber von "A" bei "A+" 13%, bei "A++" 24% und bei "A+++" 32%.

Wichtig ist auch, dass die Schleuderleistung durch eine Effizienzklasse bezeichnet wird, denn je geringer die Restfeuchte, desto weniger Energie und Zeit wird zum Trocknen mit einem Wäschetrockner benötigt und so wird auch wieder die Umwelt geschont.

Auch bei den Geschirrspülern wird das neue Energielabel um die drei Klassen "A+", "A++" und "A+++" erweitert. Die Angabe einer Reinigungswirkung wird in Zukunft entfallen, aufgrund des Vorschreibens einer Mindestreinigungswirkung. Diese wird der heutigen Energieeffizienz Klasse „A” entsprechen. Dabei sind die Einsparungen gegenüber von "A" bei "A+" 11%, bei "A++" 21% und bei "A+++" 30%.


Verbraucherhinweis, um Stromverbrauch zu senken

Wichtig ist, dass die Geräte nur dann auch wirklich sparsam sein können, wenn der Verbraucher diese auch korrekt einsetzt. Unnötige Programme sollten daher vermieden werden und meist hilft auch ein Blick in die Betriebsanleitung, für welche Einstellung man sich entscheiden sollte, um den Energieverbrauch zu senken.

Wie viele andere Produkte auch wurden die Energieeffizienzklassen im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt und feiner abgestuft. Daher kann ein Gerät aus dem Jahr 1996 stammen und als Energieeffizienzklasse die Klasse "A" oder "B" haben und nach heutigen Erkenntnissen trotzdem einen hohen Stromverbrauch aufweisen.

Generell gilt, dass sich die Kennzeichnung in Energieeffizienzklassen als eine wichtige Information für den Verbraucher beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten, wie Kühlschränken, Geschirrspülern, Elektroherden usw. herausgestellt haben.

Der höhere Einkaufspreis einer besseren Energieeffizienzklasse kann sich im Laufe der Zeit, aufgrund des geringeren Energieverbrauchs, amortisieren. Damit ist nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt geholfen. Vergleichen Sie daher direkt beim Kauf mithilfe der Energieeffizienzklassen und wählen Sie ein sparsames Gerät für die Zukunft.


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