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Gefährdung der Gesundheit im Haushalt durch Elektrosmog

Wir leben in einer hochtechnisierten Welt: Moderne Flachbildfernseher, ein rasanter Informationsaustausch über das Internet und nicht zuletzt das Mobilfunk Handy als ständiger Wegbegleiter, welches sich von einem Telefonanschluss für Unterwegs unlängst zu einer multimedialen Unterhaltungsstation entwickelt hat, prägen unser technisiertes Alltagsbild.

Doch ist es bedauerlicherweise eine Tatsache, dass viele Annehmlichkeiten, die eine neue Technologie zu Tage fördert, mitunter schwerwiegende Nebenwirkungen haben können. Mehr noch: Oft ist weder Wissenschaftlern noch Privatpersonen bewusst, welche Auswirkungen und Folgen technische Geräte auf die Gesundheit der Menschen verursachen können. Dies zeigt sich erst, wenn sich die Technologie voll etabliert hat. Und auch dann wird über manche Nebenwirkung hinweggesehen, ist die Technologie selbst doch unverzichtbar geworden.

Unter die tolerierten Gefahrenquellen der Technik zählt auch die sogenannte elektromagnetische Umweltverträglichkeit, allgemein unter dem Begriff Elektrosmog diskutiert.


Elektrosmog als Gefahrenquelle im Alltag

Als Elektrosmog – nicht von Ungefähr mit dem Wort „Smog“ für Luftverschmutzung verbunden – bezeichnet man die Einwirkung von elektrischen, magnetische und elektromagnetischen Feldern auf die Umwelt. Unter ständigem Einfluss dieser künstlich erzeugten Felder auf den Menschen, können gesundheitliche Beschwerden auftreten.

Diese umfassen Müdigkeit parallel zu Schlaflosigkeit, anders nicht nachvollziehbaren Stress und Unruhe, heftige Kopfschmerzen und Schwindelgefühle – und reichen im schlimmsten Fall bis zu schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs.


Elektrosmog - unvermeidbare Begleiterscheinung der Technik

Zu erkennen, wo die Gefahrenquellen liegen, ermöglicht den ersten Schritt, sich selbst davor zu schützen. Bedauerlicherweise lässt sich Elektrosmog im Haushalt nur schwer bis gar nicht vermeiden, da etliche Techniken, die genannte magnetische, elektromagnetische oder elektrische Felder produzieren, im Alltagsgebrauch nicht mehr wegzudenken sind.

Allein die Hochspannungsleitungen produzieren den sogenannten Elektrosmog, indem sie starke künstliche Felder in ihre Umwelt entsenden. Zu den Belastungen außerhalb des eigenen Heims zählen auch Mobilfunk-Sendemasten, die zur Aufrechterhaltung eines flächendeckenden Mobilfunk-Netzes ein stetes Feld in ihre Umwelt entsenden müssen, in dessen Einflussgebiet der Mensch zwangsweise leben muss.


Elektrosmog im Haushalt

Befinden sich diese noch außerhalb, so finden sich die wahren Quellen für Elektrosmog innerhalb der eigenen vier Wände. Schnurlose Funk-Telefone, tragbare Radios, Mikrowellen oder Induktionsherde erzeugen starke elektrische und elektromagnetische Felder. Selbst der elektrische Rasierapparat oder der simple Haarföhn erzeugt ein, wenngleich geringes, Strahlenfeld.

Am schwerwiegendsten ist jedoch die Einwirkung der Strahlung des Handys: Nicht selten in unmittelbarer Nähe des Ohres und somit des Gehirns, kann es zu erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen, Folgen und Komplikationen kommen. Heftige Diskussionen über die schädigende Wirkung von Handystrahlen auf den menschlichen Organismus betonen dieses Gesundheitsrisiko.


Elektrosmog - Für den Laien technisch kaum messbar

Die Strahlenfelder selbst zu messen, gestaltet sich trotz der mitunter erheblichen Wirkung auf den Organismus des Menschen technisch als schwierig. Durch die Variationen unter den Feldtypen kann es ein Universalgerät zur Messung des Elektrosmogs nicht geben.

Zwar bieten Firmen Strahlenmessgeräte für den Privathaushalt an, doch bedarf allein die Deutung der Messergebnisse eines Fachmanns – denn nicht alle Vorkommen von künstlich erzeugten Feldern sind gesundheitsgefährdend. Zudem gilt landesspezifisch ein tolerierter Richtwert, der von der Regierung verantwortungsbewusst festgelegt wurde und eine schädigende Wirkung der Strahlung auf die Gesundheit ausschließt.

Dass trotz einer Messung innerhalb tolerierter Parameter der individuelle Mensch eine Auswirkung spürt, ist aufgrund der so unterschiedlichen Organismen von Mensch zu Mensch nicht auszuschließen. Gerade das subjektive Empfinden und eventuell auftretende Symptome können einen wertvollen Ersatz zum technischen Messgerät (Messtechnik) bieten.

Für Gewissheit sorgt jedoch der Besuch des Fachmanns, der mit seinem Fachwissen und Spezialgeräten (Messtechnik) die Belastung durch Elektrosmog bestimmen kann.


Schutz vor Elektrosmog durch Abschirmung und verantwortungsbewusstem Umgang mit Alltagsgegenständen

Hochwertige technische Geräte werden bereits von ihren Herstellern derart angefertigt, dass ein Austreten allzu starker Strahlung vermieden wird. Auch sollte sich die Privatperson nicht verängstigen lassen: Für gewöhnlich ist die Quantität an Elektrosmog, der man täglich ausgesetzt ist, auch bei aktiver Nutzung von Handy, Mikrowelle, Funk-Telefon und ähnlichen Geräten nicht nachhaltig schädigend.

Oft hilft betroffenen Personen bereits ein gut durchgelüfteter Raum, um wieder unbeschwert dem Alltag nachgehen zu können. Hilft dies nicht – oder lebt man in einem Gebiet mit starker Feldeinwirkung, beispielsweise mit außerordentlichem Einfluss durch Elektrosmog Quellen –, so bieten Hersteller zum Schutz verschiedenartige Abschirmmöglichkeiten für jede erdenkliche Oberfläche an.

Ob Abschirmfarbe oder -tapete für die Wand oder spezielle Abschirmfolien für das Mobiltelefon: Hersteller mühen sich, die Belastung durch Elektrosmog zu verringern.

Ein wichtiger Rat – ganz ohne finanziellem Aufwand – ist der bewusstere Umgang mit den Alltagsgegenständen aus dem technischen Bereich. Die Vermeidung allzu intensiver Belastung durch ausufernde Nutzung des Mobiltelefons, effiziente und sparsamere Nutzung von Mikrowelle und Induktionsherd und die Auswahl einer neuen Wohnung nach eventuellen Störfaktoren wie Mobilfunk-Sendemasten sind wichtige Anhaltspunkte, die für das persönliche Wohlergehen entscheidend sein können.


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